Der Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) und die angeschlossenen Verkehrsunternehmen halten wie in den Vorjahren für die Fasnachtszeit ein attraktives Tarifangebot bereit, das den Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr erleichtern soll. Bis 28. Februar gilt eine RVL-Tageskarte ab Entwertung 48 Stunden anstatt 24 Stunden.

 

Die RVL-SchülerRegioCard berechtigt den Inhaber - unter anderem - an "landeseinheitlichen" Ferientagen zur ganztägig neztweiten Fahrt in den fünf südbadischen Verbünden TGO, RVF, VSB, RVL und WTV. Die Fasnachtsferien sind jedoch keine "landeseinheitlichen" Ferientage, sondern bewegliche - die ganztägig netzweite Fahrt wäre gemäß Tarif demnach (an Montagen bis Freitagen) nicht erlaubt. Die beteiligten Verbünde haben Übereinstimmung erzielt, dass die beweglichen Fasnachtsferientage im Zeitraum 23. Februar bis 3. März wie "landeseinheitliche" Ferientage gehandhabt werden. Die Schülermonatskartennutzer können sich in diesem Zeitraum also ganztags und netzweit in den genannten fünf Verbünden bewegen. Diese Maßnahme stelle einen kulanten Service zugunsten des Kunden und zugünsten eines geordneten Betriebsablaufs bei den Verkehrsunternehmen dar, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Anschlussfahrschein vom 1. März an

 

Als Ergänzung des bestehenden Angebots wird vom 1. März an in den Verbundfahrscheinautomaten der DB ein RVL-Anschlussfahrschein erhältlich sein. Die Aufnahme in das Vertriebssystem der bedienten DB-Verkaufsstellen erfolgt zum 1. April. Inhabern von RVL-Monats- und Jahreskarten wird es damit künftig möglich sein, bei einer vorgesehenen Einzelfahrt über den Gültigkeitsbereich der vorhandenen Zeitkarte hinaus bereits vor Fahrtantritt einen ergänzenden Einzelfahrschein für die Weiterfahrt zu lösen. Es gelten die RVL-Einzelfahrscheinpreise je nach Anzahl gewählter Zonen.