Wettbewerb des RVL
Am Dienstag vergab der Regio-Verkehrsverbund Lörrach (RVL) zusammen mit Schirmherr Alois Rübsamen im Landratsamt die Preise im Maskottchen-Schülermalwettbewerb. Im Herbst vergangenen Jahres waren Schüler des Landkreises aufgerufen gewesen, einen Sympathieträger für den Öffentlichen Nahverkehr zu entwerfen, der eine eigenständige, in die Region passende Figur darstellt. Insgesamt, so berichtete Frank Bärnighausen, der Geschäftsführer der RVL, wurden fast 100 Werke eingereicht und von einer Jury bewertet.
Wie wichtig die Werbung für den Öffentlichen Nahverkehr sei, machte Landrat Alois Rübsamen an Zahlen deutlich. Auf 220 000 Einwohner im Kreis kämen sage und schreibe 110 000 angemeldete Autos. Damit mehr Menschen auf den ÖPNV umsteigen, wolle man nicht nur ein Maskottchen einsetzen, sondern versuchen, ihn noch attraktiver machen. Mit der Zeichnung des Siegers bei den Einzelarbeiten, Pirmin Gersbacher aus Ehrsberg, habe man eine Basis gefunden, die zwar nicht eins zu eins übernommen werden könne, auf der die Werbeagentur Löwe und Löwe aber in den kommenden Wochen ein Maskottchen entwickeln könne, erläuterte Bärnighausen. Pirmin konnte sich über ein Snowboard samt Bindung und Schuhen freuen. Der zweite Preis (Fahrrad) ging an Lea Jakobi aus Schopfheim, dritte Preise erhielten Miriam Mendelberg (Kickboard), Karin Bähr (tragbarer CD-Player) und Michael Bähr (Rollerblades). Bei den Klassen waren die 7. Klasse der Waldorfschule Schopfheim sowie die Klasse H 6b der Freien Evangelischen Schule Lörrach siegreich. Die beiden Klassen dürfen eine ganztägige Klassenfahrt ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern beziehungsweise in den Steinwasenpark antreten.
