SBB-Einstieg bringt keine Änderungen

Gute Geschäfte mit Fahrkarten hat der Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) im vergangenen Jahr mit dem Fahrkartenverkauf gemacht: Der Gesamterlös stieg, wie bereits berichtet, auf knapp 15 Millionen Fahrgäste.

 

Den Löwenanteil an dieser Erlössteigerung, die zum kleinen Teil auch durch eine Tarifanpassung entstand, haben die Zeitkarten beigetragen, während sich die Punktekarte auf dem Rückzug befindet. Mit diesen "Streifentickets" erwirtschaftete man sieben Prozent weniger als 2001, bei den Einzelfahrscheinen waren es zwei Prozent weniger. Auch bei der RegioCard für Erwachsene gab es eine Abnahme, doch das Minus von 2,5 Prozent wurde durch ein Plus bei den Jahreskarten von drei Prozent mehr als nur kompensiert.

 

Spitzenreiter bei der Zunahme, nicht aber bei den verkauften Fahrscheinen war die TriRegio-Tageskarte mit einem Plus von 72 Prozent. Dicht gefolgt wird dieser Erfolg von dem der JobCard, von der mehr als ein Viertel mehr verkauft wurde. Der RVL konnte damit das dauerhafte Umsteigen auf Busse und Bahnen, wie auch tarifpolitisch gewollt, weiter fördern, so die beiden Geschäftsführer Frank Bärnighausen und Jürgen Meißner.

 

Gab es bei den Fahrkartenverkäufen einige Veränderungen, so muss der Kunde das nicht beim Umsteigen von DB auf die SBB als Betreiber der Wiesentalbahn ab dem 15. Juni befürchten. Hier sei dafür gesorgt, so Meißner, dass sowohl beim Fahrplan, bei den Verkaufsstellen und Preisen alles beim Alten bleibt.