Schüler Ideengeber für Orientierungskarte

Kinder aus Kandern zwischen fünf und zwölf Jahren zeigen bald wo es lang geht in der Stadt. Das Beratungszentrum KOBRA erarbeitet derzeit zusammen mit der Stadtverwaltung und vor allem den Kindern selbst einen Kinderstadtplan, der noch vor den Sommerferien erscheint.

 

Auf diesem Plan werden neben den Straßen und Gebäuden alle für die Kinder wichtigen Einrichtungen aufgeführt: Bibliotheken, Spielplätze, Schwimmbäder, Schulen. Darüber hinaus erörtert das Beratungszentrum für kommunale Kinder- und Jugend-, Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung (KOBRA) zusammen mit den Kindern weitere Orte, wo sie sich gerne aufhalten und treffen.

 

Einen weiteren wichtigen Bereich des Kinderstadtplanes bilden die von den Kindern subjektiv als Gefahrenstellen wahrgenommenen Punkte im Straßenverkehr.

 

Die Initiatoren des Kinderstadtplanes, die beiden Sozialpädagogen Frank Awender und Michael Raith, betonen die Vielseitigkeit des Projektes, das für alle Kanderner Stadtteile ein kindgerechtes, imageträchtiges Produkt darstellt. Die Kosten für den Kinderstadtplan werden von Sponsoren getragen, unter anderem sind dies badenova, der Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) und die Firma Elektrizitätswerk Kandern Bissinger. Weitere Unternehmen aus Kandern und Umgebung haben ebenfalls einen entscheidenden Teil zum Gelingen des Kinderstadtplanes beigetragen.

 

Weiter Sponsoren werden noch gesucht. Präsentiert werden soll der Kinderstadtplan im Juli 2004. Die erste Auflage von 2000 Exemplaren ist kostenlos bei den Sponsoren und der Stadtverwaltung erhältlich.